Jahreshauptversammlung und neue Führung bei der Penzinger Wasserwacht

Unter strikten Hygieneauflagen und auf das Wesentlichste beschränkt fand die Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Penzing statt. Die Durchführung war aufgrund der anstehenden Neuwahlen, die für Rot-Kreuz-Gemeinschaften laut dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren nicht aufschiebbar sind, notwendig.

Die etwa 20 erschienenen Mitglieder – alle mit FFP2-Maske und in großen Abständen sitzend – bekamen nach der Begrüßung zunächst einen zehnminütigen Kompaktvortrag über die im Vorjahr erbrachten Leistungen zu hören.

Geprägt von der allgemeinen Pandemie-Situation konnten im Jahr 2020 über alle Bereiche trotzdem mehr als 3000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet werden. Etwa 1000 Stunden fielen dabei auf die aktiven Erwachsenen und somit u.a. auf Wach- und Arbeitsdienste am Penzinger Badesee, Sanitätsdienste, Mitwirkung im Katastrophenschutz und die Vorstandsarbeit. „Sicher nicht immer einfach, aber mit großem Zusammenhalt“, so Technischer Leiter Sebastian Ried zur Situation ab März 2020.

Im Jugend-Sektor konnte – noch vor dem ersten Lockdown – am Regionalwettbewerb in Dießen mit ersten Plätzen in der Kreiswertung für alle Altersstufen ein toller Mannschaftserfolg gefeiert werden. Während und nach dem Lockdown waren dann viel Einsatz und Kreativität in der Jugendarbeit gefragt. Mittels Online- und Freilufttraining bei den Älteren, sowie im Anschluss unter Einhaltung von Einbahn-, Abstands- und Maskenregelung wurde in allen Gruppen bis zum zweiten Lockdown ein beachtlicher Trainingsbetrieb organisiert.

„Über 2000 Stunden in der Jugendarbeit trotz aller Auflagen und Regeln, die wir als Rettungsorganisation und Gemeinschaft im Roten Kreuz natürlich bestmöglich umgesetzt haben, sprechen für unsere engagierten Jugend- und Gruppenleiter“ betonte auch 1. Vorsitzender Michael Geier.

Zusätzlich bedanken müsse man sich auch für die Treue aller Mitglieder. „Es hat kaum Austritte gegeben und die Kasse weist aufgrund entfallener Kosten für Hallenbadeintritt, Aus- und Fortbildung sogar ein Plus aus, mit dem man den „Wiederaufbau“ nach der Krise angehen kann“, so Geier.

Gleich im Anschluss an den Berichtsteil wurden dann unter Leitung des schon für die Wahlvorbereitung gebildeten Ausschusses die Neuwahlen durchgeführt. Nachdem sich für jede ausgeschriebene Position genau ein Kandidat bzw. eine Kandidatin gefunden hatte und das Einverständnis auch schon schriftlich vorlag, konnte die Wahl ebenfalls in Rekordzeit per Handzeichen durchgeführt werden. Gewählt wurden hier jeweils ohne Gegenstimme:

Markus Rojahn (1. Vorsitzender), Birgit Geier (2. Vorsitzende), Sebastian Ried (Technischer Leiter), Heiner Fahrmeier (stellvertretender Technischer Leiter), Michael Geier (Kassier), Nadja Dopfer (Jugendleiterin), Katharina Ried (stellvertretende Jugendleiterin), Stella Pontius (2. stellvertretende Jugendleiterin).

Im Anschluss hinzuberufen wurden weiterhin: Nadja Berger (Schriftführerin), Claudia Rojahn (Öffentlichkeitsarbeit), Melina Wördehoff (Beauftragte Erwachsenentraining), René Heigenhauser (IT-Unterstützung). Im Schlusswort nach nur etwa 40 Minuten bedankte sich der neue Vorsitzende bei den ausgeschiedenen Vorstandschaftsmitgliedern, die „kontaktlos“ noch ein kleines Präsent in Empfang nehmen durften.

Die neue Vorstandschaft von links oben nach rechts unten: Markus Rojahn, Heiner Fahrmeier, Nadja Berger, Stella Pontius, Birgit Geier, Michael Geier, Claudia Rojahn, Nadja Dopfer, Sebastian Ried, Kathi Ried, Melina Wördehoff. Nicht im Bild: René Heigenhauser.