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Titelverteidigung: Penzinger Mixed-Team erneut Bayerischer Meister

    Das gemischte Team der Penzinger Wasserretter gewinnt auf Landesebene und fährt im Juni zur Deutschen Meisterschaft nach Wangerooge.

    Nach dem letztjährigen Durchmarsch mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft zeigten sich die erwachsenen Rettungsschwimmer:innen aus Penzing auch heuer bei den Bayerischen Meisterschaften in Kulmbach wieder in starker Form. „Natürlich waren wir nach den Erfolgen im letzten Jahr sehr motiviert, aber auch ein wenig mehr unter Druck“, so Teilnehmerin Nadja Dopfer und ergänzt: „Nachdem der Kern des Teams gleichgeblieben ist, konnten wir nach einer guten Vorbereitung aber schon optimistisch sein“.

    Das bestätigte sich bereits am Vormittag im Kulmbacher Hallenbad. So hatte das auf zwei Positionen verjüngte Team die Konkurrenz im Griff und konnte vier von sechs Durchgängen mit deutlichem Vorsprung gewinnen, zwei weitere mit knappen Rückständen als zweiter beenden. „Hier zeigt sich wieder einmal, dass sich konsequente Jugendarbeit mit schwimmerischem Schwerpunkt und regelmäßiges Training bei den Aktiven einfach auszahlen“ kommentiert Markus Rojahn als Vorsitzender der Ortsgruppe.

    Teamgeist (Bildquelle: Arne Peplau)

    Ebenfalls positiv wirkte sich der im Vergleich zum Vorjahr weiter verbesserte Ausbildungsstand im Sanitäts- und Wasserretter-Bereich aus. „Bis auf eine Ausnahme waren wir heuer vollständig mit aktuellen Fachsanitätern und Wasserrettern besetzt, dazu eine Rettungssanitäterin und ein Azubi Notfallsanitäter – da war der Landparcours dann gut zu absolvieren“, berichtet mit Melina Wördehoff eine weitere Teilnehmerin. So konnte auch hier mit dem besten Ergebnis aller Teams abgeschlossen werden.

    Das Team beim Überheben eines Verletzten über ein Hindernis

    Nach Wettbewerbsende durfte dann auch in der Gesamtwertung von Schwimmen und Sanitätsparcours über einen deutlichen ersten Platz und die erneute Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gejubelt werden. „Eine Titelverteidigung auf deutscher Ebene ist heuer allerdings unwahrscheinlich“, dämpft Dopfer hier schon die Erwartungen. „Der Bundesverband hat sich heuer ein Format mit Schwimmdisziplinen in der Nordsee vor Wangerooge ausgedacht, die Altersgrenzen sowie die Zusammensetzung der Teams verändert. Da fahren wir hin, um komplett neue Erfahrungen zu sammeln – mit unseren normalen Einsatzgebieten wie Penzinger Baggersee, Lech oder den bisherigen Wettbewerben hat das nicht mehr viel zu tun“.

    Freude nach der Siegerehrung (Bildquelle: Arne Peplau)